Das leise Erdbeerfeld – Fantasiereise für Kinder zum Malen
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Am Rand eines weiten Feldes stehst du auf einem schmalen, sandigen Weg und schaust in die Ferne. Links von dir wächst hohes Gras, und rechts ziehen sich lange, niedrige Reihen über den Boden. Die Vormittagssonne scheint hell und warm vom Himmel, und die Luft riecht süß und erdig zugleich. An einem Holzpfosten neben dem Weg hängt ein kleines Körbchen aus hellem, geflochtenem Stroh. Daneben lehnt ein Strohhut mit breiter Krempe, hellbraun und ein wenig ausgefranst am Rand, leicht und einladend.
Du nimmst das Körbchen in eine Hand und setzt dir den Strohhut auf den Kopf. Er ist leicht und sitzt ein bisschen locker, und die Sonne scheint dir nicht mehr direkt ins Gesicht. So gehst du langsam den sandigen Weg entlang, und bei jedem Schritt knirscht es leise unter deinen Schuhen. Die niedrigen Reihen auf dem Feld werden jetzt deutlicher, und zwischen dem dichten Grün leuchtet etwas Rotes hervor, klein und rund und halb versteckt.
Ein Stück näher bleibst du stehen und schaust genauer hin. Zwischen den Blättern hängen Erdbeeren, manche groß und dunkelrot, manche kleiner und noch hell an den Spitzen. Sie wachsen dicht über dem Boden, fast verborgen unter dem Grün. Einige glänzen im Licht, feucht und prall, und ihr Rot hebt sich klar von den Blättern ab. Der süße Duft ist hier stärker, warm und fruchtig und ganz nah.
Langsam gehst du am Rand der ersten Reihe entlang und beugst dich ein wenig nach unten. Unter den Blättern entdeckst du immer neue Erdbeeren, manche fast am Boden, andere ein Stück höher im Grün. Die Blätter fühlen sich kühl an, wenn du sie leicht zur Seite schiebst. Eine besonders rote fällt dir auf, rund und gleichmäßig, und du nimmst sie vorsichtig zwischen zwei Finger. Einen Moment hältst du sie einfach nur in der Hand und schaust sie dir an.
Dann legst du sie ruhig in das helle Geflecht. Das Körbchen wirkt jetzt nicht mehr leer, und das Rot liegt still darin. Ein paar Schritte weiter öffnet sich das Grün wieder, und neue Erdbeeren kommen zum Vorschein. Einige verstecken sich tief unter den Blättern, andere leuchten dir schon von weitem entgegen. Du bleibst immer wieder kurz stehen, schaust, entdeckst und gehst langsam weiter.
Zwischen den Reihen summt eine Hummel vorbei, tief und ruhig und ganz nah an den kleinen Blüten. Sie sind weiß mit gelber Mitte und stehen zwischen dem Grün wie kleine Sterne. Die Hummel setzt sich auf eine Blüte und bleibt dort einen Moment sitzen. Du schaust ihr zu, wie sie sich langsam bewegt und dann weiterfliegt. Ihr Summen bleibt noch kurz in der Luft, auch als sie schon ein Stück entfernt ist.
Weiter hinten ziehen sich die Reihen in einem weiten Bogen über das Feld. Das Grün schimmert im Licht, und dazwischen leuchten überall rote Punkte, nah und fern. Ein leichter Wind streicht über die Pflanzen und bringt den süßen Erdbeerduft mit sich. Der Strohhut auf deinem Kopf bewegt sich ein wenig, und der Schatten der Krempe liegt ruhig auf deinen Händen. In deiner Hand fühlt sich das Körbchen jetzt leicht und zugleich ein wenig voller an.
Am Rand eines Beetes setzt du dich ins Gras und stellst das Körbchen neben dich. Die Erdbeeren darin liegen dicht beieinander, glänzend und still. Von hier aus kannst du über das ganze Feld schauen, die langen Reihen und die roten Tupfer dazwischen. Die Vormittagssonne liegt warm auf deinen Armen, und die Erde unter dir fühlt sich trocken und angenehm an. Irgendwo zwischen den Pflanzen summt die Hummel weiter, ruhig und gleichmäßig.
Neben dir, dicht am Boden, liegt eine besonders große Erdbeere, dunkelrot und ganz reif. Du hebst sie langsam auf und hältst sie kurz gegen das Licht. Die kleinen gelben Punkte sind gut zu erkennen, und ihre Oberfläche glänzt leicht. Einen Moment bleibst du still und schaust sie dir an, bevor du sie vorsichtig zu den anderen legst. Dann ruhen deine Hände wieder im Gras.
Du sitzt ruhig und lässt den Blick über die langen Reihen wandern, die im Vormittagslicht leuchten. Der Strohhut wirft einen weichen Schatten auf dein Gesicht, und das Körbchen steht still neben dir. Alles hier wirkt ruhig und warm, und das Erdbeerfeld zieht sich weit in alle Richtungen.
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https://www.sylwias-ausmalwelt.de/fantasiereisen-fuer-kinder-zum-malen/
Worum geht es in dieser Geschichte?
Das leise Erdbeerfeld – Fantasiereise für Kinder zum Malen lädt Kinder in eine warme und freundliche Bildwelt ein, in der alles langsam, ruhig und gut sichtbar wird. Schon am Anfang entsteht ein klares Bild: ein sandiger Weg am Rand eines weiten Feldes, hohes Gras, ein kleines Körbchen und ein heller Strohhut im warmen Vormittagslicht.
Von dort aus geht es ganz ruhig weiter an den langen Reihen entlang. Zwischen dichtem Grün leuchten immer mehr rote Erdbeeren hervor, manche noch klein, manche schon dunkelrot und glänzend. Die Blätter fühlen sich kühl an, das Körbchen wird langsam voller, und der süße Duft der Früchte liegt spürbar in der Luft. Auch kleine Details wie die weißen Blüten mit gelber Mitte oder die Hummel zwischen den Reihen machen diese Fantasiereise für Kinder zum Malen besonders anschaulich und liebevoll.
Die Atmosphäre bleibt dabei die ganze Zeit weich und still. Nichts drängt, nichts eilt. Stattdessen entsteht nach und nach ein ruhiges Bild, das Kinder leicht im Kopf sehen und später selbst weiterzeichnen können: das Feld, die Erdbeeren, den Strohhut, das Gras und das warme Licht auf den Händen. So wird aus einem einfachen Ort ein stiller, malbarer Moment voller Nähe und Sommergefühl.
Besonders geeignet ist diese Fantasiereise für:
– ruhige Momente am Tag
– kleine Pausen zwischendurch
– den Abend vor dem Einschlafen
– Kinder, die sich gern Bilder im Kopf vorstellen
– Kinder, die ruhige, malbare Fantasiewelten mögen



