Der Ahornbaum im Herbstwind – Fantasiereise für Kinder zum Malen

    🎧 Geschichte anhören

    Auf dem breiten Weg liegen lose Ahornblätter in warmem Orange, sanftem Gelb und dunklem Braun. Wenn ein leichter Wind darüber streicht, raschelt es leise am Boden. Durch die Baumkronen fällt helles Nachmittagslicht und malt goldene Flecken auf den Weg. Du stehst am Anfang eines breiten Weges, der sich durch einen alten Park schlängelt. Die Luft ist frisch und kühl und riecht nach feuchter Erde.

    Langsam gehst du los, und unter deinen Füßen knistert es trocken und leicht. Links und rechts stehen hohe Bäume in langen Reihen. Manche tragen noch viele Blätter, andere zeigen schon ihre kahlen Äste. Über dem Weg entsteht ein lockeres Dach aus Zweigen und Licht. Neben dem Weg liegt auf der Wiese eine weiche Schicht Laub.

    Ein Stück weiter vorn fällt ein Baum sofort ins Auge. Er ist breiter und höher als die anderen und steht etwas frei am Rand des Weges. Es ist ein großer Ahornbaum mit einer weiten Krone in warmen Herbstfarben. Sein Stamm ist dick und dunkelbraun, mit rauer Rinde und tiefen Linien. Unter dem Baum steht eine alte Holzbank, grau und still, mit ein paar Blättern auf der Sitzfläche.

    Langsam gehst du näher und bleibst zuerst einen Moment vor der Bank stehen. Über dir bewegen sich einzelne Blätter ganz leicht in den Zweigen. Dann setzt du dich hin. Das Holz fühlt sich kühl an, während die Sonne dein Gesicht wärmt. Von oben kommt nur ein leises Rascheln, und der Baum steht groß und ruhig über dir.

    Nach und nach löst sich hier und da ein Blatt aus der Krone. Es dreht sich langsam durch die Luft und sinkt in weichen Bögen nach unten. Manche Blätter landen auf dem Weg, andere auf der Wiese und einige dicht bei der Bank. Zwischen den Ästen fällt jetzt mehr Licht hindurch. Der Ahornbaum wirkt offen und weit, und seine Krone sieht mit jedem Augenblick etwas heller aus.

    Auch in den anderen Bäumen ringsum bewegt sich das Laub ganz leicht. Kein starker Wind geht durch den Park, nur immer wieder kleine, ruhige Luftzüge. Hier und da sinkt ein weiteres Blatt herab und legt sich auf den Boden. So verändert sich das Bild langsam, fast unbemerkt. Der Weg, die Bank und die Wiese bekommen nach und nach eine dichtere Schicht aus Herbstlaub.

    Eine Weile bleibst du sitzen und schaust dich um. Hinter dem Ahornbaum stehen weitere Bäume in langen Reihen, und zwischen ihren Stämmen leuchtet das helle Nachmittagslicht. Die Wiese neben dir wirkt jetzt weicher und wärmer als am Anfang. Alles ist still, und doch bleibt der Blick immer in Bewegung. Mal schaust du in die Krone, mal zum Boden, mal über den Weg weiter in den Park.

    Dann stehst du auf und gehst ein paar Schritte um den Ahornbaum herum. Unter dir raschelt das Laub bei jedem Schritt. Von der anderen Seite sieht der Stamm noch breiter aus, und in der Rinde liegen dunkle Furchen wie schmale Wege. Über dir hängen nur noch einzelne Blätter zwischen den offenen Ästen. Dazwischen liegt der klare Himmel des Nachmittags.

    Eines dieser Blätter löst sich leise und sinkt langsam nach unten. Es dreht sich noch einmal in der Luft und landet schließlich auf deiner Hand. Du hältst es ruhig fest und schaust es dir genau an. Fünf Zacken gehen von der Mitte nach außen, und feine Linien laufen bis an den Rand. In der Mitte leuchtet das Blatt warm, außen wird die Farbe dunkler.

    Rund um den Ahornbaum liegt jetzt ein dichter Teppich aus Herbstlaub. Die Bank ist noch zu sehen, aber ihre Sitzfläche ist fast ganz bedeckt. Auf dem Weg liegen die Blätter locker verstreut, auf der Wiese dichter und weicher. Zwischen den Farben aus Orange, Gelb und Braun fallen auch ein paar dunklere Stellen auf. Alles wirkt ruhig, geordnet und klar.

    Du bleibst noch einen Moment unter dem Ahornbaum stehen und schaust hinauf in seine lichte Krone. Das Blatt in deiner Hand liegt still und leicht zwischen deinen Fingern. Durch die offenen Äste fällt die Sonne in langen Streifen auf den Boden.

    Du stehst unter dem Ahornbaum und hältst das Blatt ruhig in deiner Hand.
    Der Weg, die Bank und das Laub liegen still um dich herum.

    Du kannst diese und viele weitere Fantasiereisen für Kinder zum Malen kostenlos auf YouTube, Apple Podcasts, Amazon Music, Spotify und hier auf unserer Website anhören:

    https://www.sylwias-ausmalwelt.de/fantasiereisen-fuer-kinder-zum-malen/

    Worum geht es in dieser Geschichte?

    Der Ahornbaum im Herbstwind – Fantasiereise für Kinder zum Malen führt in einen alten Park, in dem ein breiter Weg zwischen hohen Bäumen hindurchläuft. Schon am Anfang liegt warmes Herbstlaub auf dem Boden, und durch die Zweige fällt helles Nachmittagslicht auf den Weg. Schritt für Schritt entsteht ein ruhiger Ort im Kopf, der klar, still und gut vorstellbar bleibt.

    Im Mittelpunkt dieser Fantasiereise für Kinder zum Malen steht ein großer Ahornbaum mit einer alten Bank darunter. Während du dich langsam näherst, wird der Blick immer ruhiger und genauer. Einzelne Blätter lösen sich aus der Krone, sinken durch die Luft und legen sich auf den Weg, auf die Wiese und neben die Bank. Am Ende landet ein Blatt sanft in der Hand und wird zum stillen Mittelpunkt der Szene.

    Diese Folge eignet sich besonders für Kinder, die gern ruhige Bilder im Kopf entstehen lassen und sich beim Zuhören einen Ort ganz genau vorstellen. Der Herbstpark, das Licht zwischen den Ästen und der Ahornbaum mit seinem weichen Laubteppich machen diese Fantasiereise warm, ruhig und malbar.

    Besonders geeignet ist diese Fantasiereise für:

    – ruhige Momente am Tag
    – kleine Pausen zwischendurch
    – den Abend vor dem Einschlafen
    – Kinder, die sich gern Bilder im Kopf vorstellen
    – Kinder, die ruhige, malbare Fantasiewelten mögen